Mrz 31 2008

Hintergrund MySQL

von sommer | Montag, 31 März, 2008 09:32 Uhr

Wann sich der Einsatz lohnt? Je nach Anwendungsfall, Datensatz-Anzahl und verarbeitender Programmiersprache kann sich durchaus ein Performance-Vorteil ergeben, wenn man MySQL die Arbeit erledigen lässt, die ansonsten innerhalb der Programmiersprache zu bewältigen wäre.

Solche Funktionen können Daten aus unterschiedlichen Tabellen in gleicher Art ausgeben lassen und damit vereinheitlichen. Trotz ursprünglich unterschiedlicher Strukturierung der Daten kann ein gemeinsamer Code zur Anzeige genutzt werden. Die Daten müssen nicht weiter bearbeitet werden.

Nicht nur nützlich, sondern sogar unverzichtbar sind solche und ähnliche Funktionen immer dann, wenn Daten-Bearbeitungen ohne Zwischenschritte vorgenommen werden sollen.

Die Open Source-Software MySQL ist ein Relationales Datenbank-Management-System (RDBMS). Aufgrund seiner einfachen Handhabung und Schnelligkeit wird es für den Einsatz im Rahmen kleinerer und mittlerer Projekte sehr gerne gewählt. Vor allem in der PHP-Kreisen ist MySQL mittlerweile de facto Standard.

MySQL versteht einen Grundstock von SQL-Statements. Sie sind allen SQL-RDBMS gemeinsam. Die wichtigsten vier sind INSERT, SELECT, DELETE und UPDATE. Daneben hat beinahe jedes RDBMS eine ganze Reihe eigener Funktionen an Bord, die innerhalb solcher Statements verwendet werden. Der Einsatz im Rahmen eines SELECT ist dabei der häufigste Fall. MySQL bietet unter anderem arithmetische, logische, mathematische sowie Datums-, String- und Kontrollfluss-Funktionen. Diese sollen bei SQL-Abfragen die Datensätze schon auf der Datenbank-Ebene vorverarbeiten. Dadurch werden die Daten in die benötigte Form gewandelt. Durch professionelles Projektmanagement lassen sich Daten zudem optimal vorbereiten.

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