Fallstricke bei Suchmaschinen
von sommer | Montag, 21 Juli, 2008 10:34 Uhr
Um auf den Ergebnislisten großer Suchmaschinen präsent zu sein, gilt es, einige Fallstricke bei der Programmierung zu berücksichtigen. Ein entscheidender Fehler in der Off-Site-Optimierung ist, zu schnell zu viele Links auf die zu optimierende Website zu setzen. Auch ein unnatürlicher Linkaufbau – wenn etwa ausschließlich starke bis sehr starke Seiten auf eine Website linken – fällt ungünstig auf.
In der On-Site-Optimierung sind Doorway-Seiten bei den Scuhmaschinen sehr unbeliebt. Was seinerzeit mit BMW passiert ist, ist ja allgemein bekannt. Aber auch aus Unkenntnis können Fehler unterlaufen: Einige Seitenbetreiber nutzen beispielsweise dieselbe Domain zusätzlich als .biz-, .com-, .net-, und .info-Domain. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, aber wenn dann der Content der ursprünglichen Domain auf jede dieser Domains kopiert wird, entsteht Doppelter-Content, und im Endeffekt ist keine der Seiten mehr bei Google auffindbar. Wer mit denselben Inhalten unter mehreren Domains erreichbar sein möchte, sollte auf allen zusätzlichen Domains eine 301-Weiterleitung einrichten; denn die wird von Google und anderen Suchmaschinen akzeptiert.
Was kann ein Seitenbetreiber tun, dessen Website aus dem Google-Index verbannt wurde, um wieder gelistet zu werden?
Zunächst einmal ist es wichtig, alle von Google missbilligten Vorgehensweisen sofort abzustellen, also zum Beispiel Doorway-pages zu entfernen. Sehr hilfreich sind auch so genannte Trust-Links, also Links von Seiten, die bei Google hoch angesehen sind. Dazu gehören zum Beispiel Universitäts- oder Regierungs-Websites. Um solche Links zu bekommen, sind nützliche Inhalte allerdings genau so wichtig wie gute Kontakte zu den Verantwortlichen solcher Websites.
Fachgerechte Suchmaschinenpotimierung kann vor Imageschaden bewahren!



