Nov 25 2010

SEM: Zielgruppe im Fokus

von sommer | Donnerstag, 25 November, 2010 09:07 Uhr

Search Engine Marketing (SEM) hat, genau wie Suchmaschinenoptimierung immer die Zielgruppe im Blick. Durch die Vorhersage möglicher Interaktion, werden für das gezielte Targeting, auch Messdaten aus dem Surfverhalten mit Befragungs- oder Registrierungsdaten einzelner Internetnutzer kombiniert. Mit dieser  Verknüpfung kann durch anonymisierte Angaben zu Alter, Geschlecht und Produktinteressen mit Hilfe mathematischer Algorithmen auf die Gesamtheit der Websitebesucher  geschlossen werden, um schließlich zutreffende Aussagen und Vermutungen zu treffen. Nur wenn die Grundgesamtheit den notwendigen Kriterien entspricht, sind statistische Methoden überhaupt anwendbar.

Die Vorhersage möglicher Interaktion verarbeitet Angaben zu Soziodemografie, Lebensart und Produktinteressen der Nutzer, die heute auch durch Onlinebefragungen weniger Nutzer aussagefähig sind, wenn der Rahmen stimmt. Die Befragungs- und die Nutzungsdaten der einzelnen User werden anonymisiert gespeichert. Weiß man erst einmal, was den Nutzer interessieren könnte, kann man mit Dienstleistung und Produkt entsprechend reagieren. Der Nutzer erhält persönlich zutreffende Werbung, wodurch nicht zuletzt auch seine Akzeptanz gegenüber Werbung und CI (Corporate Identity) des entsendenden Unternehmens steigt. Werbetreibende können anhand der richtigen Information ihre  Werbung und Content-Empfehlungen an eine vermutete Zielgruppe ausliefern, ohne auf Ablehnung wegen nicht erwünschter Mailings zu stoßen.

Themenkanäle lassen sich für gezielte Werbemaßnahmen nutzen, auch hier mit dem Grundgedanken den Puls des Lesers zu nutzen. Mit der Schätzung soziodemografischer Daten und Interessen können Kampagnen an vorher bestimmte Zielgruppensegmente gezielt ausgeliefert werden und werden planbar. Doch die  Qualität des verwendeten Vorhersagealgorithmus entscheidet über die Effektivität jeder Werbung. Stimmt der Relevanzzeitpunkt oder die Kontaktqualität, ist jede folgende Interaktion für alle  Beteiligten (Vermarkter, Agenturen, Kunden) ein Vorteil.

Nov 15 2010

Von Nutzen: Google Instant Preview

von sommer | Montag, 15 November, 2010 11:21 Uhr

Der Nutzer kann sich über komfortable Vervollständigung freuen – denn man hat bedeutend weniger Fehlklicks. “Instant Preview” heißt das Zauberwort, das der Suchmaschinenkonzern kürzlich vorgestellt hat: In Deutschland können Anwender die neuen Möglichkeiten aber auch schon jetzt nutzen, indem sie sich mit einem persönlichen Google-Konto einloggen oder die Startseite des US-Portals aufrufen. Auf der deutschen Google-Startseite google.de kann auf den Link “Google.com in English” geklickt werden. Man hat sich bei Google für die schrittweise Einführung entschieden, um die notwendigen Ressourcen nach und nach aufbauen zu können, erklärte Google.

Die besondere Herausforderung bleibt, Web-Angebote bei den Google-Treffern möglichst weit oben zu platzieren. Es gibt Techniken, mit denen sich inzwischen eine eigene Branche befasst, die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Die neue Instant-Vorschau findet also schon auf Buchstabenebene statt, und professionelle SEO-Experten reagieren, indem sie ihre bisherigen Verfahren darauf abstimmen. “Um in den Suchergebnissen sichtbar zu sein, könnte es für Websites wichtiger werden, sich optimal auf die kürzeren Bestandteile von längeren Schlüsselwörtern einzustellen”, erklärte Adam Bunn vom britischen SEO-Unternehmen Greenlight. (Quelle: welt.de, 10.09.2010) Inwieweit Web-Angebote mit bisherigen SEO-Verfahren Trafficeinbußen haben, müssen die Zugriffszahlen zeigen. Gegebenenfalls muss nachoptimiert werden.



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