Apr 1 2008

AdWords und Ladezeiten

von ulusoy | Dienstag, 1 April, 2008 10:25 Uhr

Für die Nutzer von Adwords könnte es in Zukunft von Vorteil sein, schnellere Server einzusetzen, da die Ladezeit einer Seite zukünftig ein Faktor für die Bestimmung der Qualität von Landingpages sein wird, und so den Preis für Klicks mitbestimmen können, so der AdwordsAdvisor aus dem Webmasterworld-Forum.

Zwar gibt es zur Zeit noch keinen festen Termin für die Umsetzung der Neuerung, dass sie kommen wird, steht aber fest. Einige Wochen vor der Einführung wird der Faktor bereits im Account mit angezeigt (wohl aber nur als Gesamtfaktor), so dass sich alle Nutzer darauf einstellen, und entsprechend nachjustieren können, falls es Probleme mit der Ladezeit gibt.

Google bewertet damit neben den inhaltlichen Faktoren einer Landingpage auch die technischen Gegebenheiten und setzt langsame Ladezeit und schlechten Content mehr oder weniger gleich. Beides kann zu hohen Klickpreisen bei Adwords führen.

Langsame Sites sind schon lange out, schnelle Sites machen mehr Spaß und sind benutzerfreundlicher: Studien haben ergeben, dass Reaktionszeiten von mehr als 8 Sekunden den Gedankenfluss des Benutzers stören. Wenn Ihre Seite mehr als 8 Sekunden zum Aufbau benötigt, ist das also nicht optimal.

Da helfen Strategien, die Ladezeiten Ihrer Site zu verbessern. Man muss zwischen objektiver und subjektiver Ladezeit unterschieden. Erstere kann tatsächlich mit einer Stoppuhr gemessen werden, letztere dagegen bezieht sich nur darauf, wie lange dem Surfer der Seitenaufbau erscheint, was aber letztlich entscheidend sein kann für die Bereitschaft die Seite erneut zu besuchen. Professionelle AdWords Optimierung hat auch die Ladezeiten im Blick.

Mrz 16 2008

Falsche Landung kostet, Viele Adwords führen zu nichtssagenden Seiten

von sommer | Sonntag, 16 März, 2008 12:07 Uhr

Studie belegt: Unternehmen verschenken Werbebudget durch schlechte Landing Pages

(mi.) Wie die Internetworld Business in ihrer Ausgabe 6/08, vom 17. März 2008 berichtet, brachte eine Untersuchung von 1.000 Adwords-Anzeigen große Defizite bei der Gestaltung von Landing Pages und deren Zielseiten im Consumer-Electronics-Umfeld zutage. Nur gut die Hälfte aller Big Player – also der großen, bekannten Onlinehändler – stellen Landing Pages bereit, auf denen das Produkt abgebildet wird, nachdem der Surfer dem Ergebnis in der Suchmaschine folgt. Das hat der Suchmaschinenmarketing-Experte Bloofusion Germany herausgefunden.

Kleinere Onlinehändler schaffen diese Bereitstellung ausgesuchter Information noch weniger, respektive nicht mehr als ein Viertel. Sucht man nach allgemeinen Informationen zu einem bestimmten Produkt, findet man so gut wie gar nichts. Bei den Adwords, die von großen Händlern geschaltet wurden, führte nur jeder vierte bezahlte Link auf eine Landing Page, die nicht ausreichend über den gefragten Artikel informiert. Es scheint, dass die größeren Händler allgemeinen Informationen über ein Produkt mehr Beachtung schenken.

www.internetworld.de, Viele Adwords führen zu nichtssagenden Seiten.

Die Kleinen schneiden schlechter ab: jede zweite Landing Page bringt keine ausreichenden Informationen. Die allgemeine Gestaltung der Landing Page lässt darüber hinaus häufig zu wünschen übrig: Weniger als die Hälfte der untersuchten Landeseiten vermittelten nach Ansicht der Tester einen kompetenten Eindruck.

Bloofusion-Chef Markus Hövener rät, die Zahl der Keywords, die mit einer einzigen Landing Page verknüpft werden eher klein zu halten: “Häufig verlinken die Händler ihre Adwords einfach mit der Startseite ihres Shops. Das Resultat: Der Kunde findet das Produkt nicht, nach dem er gesucht hat, und verlässt die Seite wieder – aber das Geld für den Adwords-Klick ist dennoch weg.” Google versucht dem falschen Kontextbezug zu begegnen. Mit dem Quality Score: Adwords mit einer nicht passenden Verlinkung kosten mehr als solche, die auf den gesuchten Content verweisen.

Ratsam ist seine AdWords Optimierung mit know how anzusetzen!

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